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Grobe Unfueg

Grobe Unfueg (off the hook)

Lustspiel in drei Akten von Derek Benfild
Übersetzung: Andreas Fischer
Regie und Bearbeitung : Andreas Herzog

Impressionen aus dem Stück

„Grobe Unfueg“ oder „Off the hook“, so der Originaltitel, bedeutet so viel wie „aus dem Schneider sein“. Das verrät schon ansatzweise, wie sich die Geschichte in Richtung Straftat, Verwirrung, Irrtum oder Verwechslung bewegt. Hm, da haben wohl einige Protagonisten etwas ausgefressen und sollen nun mit einem blauen Auge davon kommen? Dabei erscheint der idyllische Schauplatz eines Ferienhotels als geradezu absurd. Ein Waldhotel mit Fischweiher, an dem sich die Bezirksanwältin Ledergerber – Bärsinger mit Ihrer Tochter Carol aufhält und ausspannt. Was soll schon los sein im leisen Hotel, in dem sich der Hoteldirektor Dr. Huber mit seiner Frau langweilt (und umgekehrt). Bei Stine, der Putzfrau scheinen sich am Besenstil vor lauter Eifer bereits die ersten Spinnennetze anzusetzen und nebst zwei schrulligen Nachbarinnen wünschen sich hier bestenfalls noch Fuchs und Hase gute Nacht. Hier läuft also gar nichts, oder - sollte da etwa der senile Grossvater mit seiner Enkelin für Trubel sorgen, nachdem ihre Koffer auf der Matte stehen?

Stimmt also, hier würde wohl nie etwas passieren, käme da nicht Fred Müller ins Spiel. Aus irgendeinem Grund hat der Gangsterboss drei Zimmer gebucht, für sich und seine „Brüder“. Was also so nett und leise beginnt, könnte sich entwickeln, sehr sogar – und mehr und mehr und… - ach stimmt, da wären ja noch die Wildscheine, aber das ist dann nur noch ein Detail…

In der Schweiz wird man übrigens zu einigen Tagen Knast verurteilt, wenn man sich wegen einem dummen Streich (also „grobem Unfueg“) etwas hat zu Schulden kommen lassen. Wir wünschen uns von Ihnen jedoch nur folgendes Urteil: „Es isch jo grobe Unfueg, was die mit üsne Lachmuskle agstellt händ!“

Die Regie
Andreas Herzog (1961) aus Kriens engagiert sich seit vielen Jahren für das Amateurtheater. Man kennt ihn als ehemaligen Präsidenten der Zuger Spiillüüt, des Regionalverbandes Zentralschweizer Volkstheater und als Mitbegründer des Jugendtheaters „Paprika“. Beim „Paprika“ wirkt er bis heute mit als Kursleiter, Regisseur und Bühnenbildner. Die Theatergruppe Oberrüti realisierte mit Andreas 2007 die Krimi-Komödie „Katharina und der Divamord“ sowie 2008 die phantasievolle Geschichte „Paradies retour“. Die tolle Zusammenarbeit mit dem Schauspiel und den einzelnen Chargen ermöglichen es ihm, aus dem Vollen zu schöpfen. Hinter den Kulissen scheut man keinen Aufwand, um seine Ideen in die Realität umzusetzen und die Darstellerinnen und Darsteller reagieren flexibel auf seine Anweisungen, auch wenn es nach über 50 Proben heisst: „So und jetzt grad nomol, Klappe di Dritt!“. Nebst seinem Anspruch, dass das Theaterspielen „ganz einfach Spass machen muss“, stellt er hohe Ansprüche an die künstlerischen Leistungen, Disziplin und Mitdenken. Dass dem in Oberrüti so ist und damit zum Erfolg führt, entschädigt für den grossen Einsatz. So fehlt ihm und der Truppe nur noch das „Brot eines jeden Künstlers: Ihr Applaus!“

 Andreas Herzog

Regisseur
 

Margrith Rüegsegger

Lotti Huber
Wirtin des Jägerhotels

         

Anny Omlin


Stine
Putzfrau, Schwester von Lotti Huber

 

Klaus Bühlmann


Dr. Alois Huber
Wirt des Jägerhotels

         

Jürg Guhl


Fred Müller
Gangster „Boss“

 

Silvio Pescatore


Charli Binz
Gangster „Drahtzieher und Charmeur“

         

Rolf Moesch


Harry Blickenstorfer
Gangster „Kleingangster“

 

Vreni Schwerzmann


Frau Ledergerber-Bärsiger
Richterin

         

Barbara Gisler


Carol
Tochter der Richterin

 

Anita Gerber


Polly
Gangsterbraut

         

Toni Zurkirch sen.


Herr Hungerbühler
Polly’s Grossvater

 

Irma Betschart


Rosa
Eine ulkige Nachbarin
Regieassistenz

         

Carmen Gysi


Klara
Eine zweite ulkige Nachbarin

     

 

 
 

 

   
 
foto grau Meier Dietwil
     
Last Update: 14.10.2018  
Foto Grau