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Theatergruppe Oberrüti (TGO) auf Reisen

Am Wochenende 4./ 5. Juli begaben sich 33 Mitglieder der TGO und zwei Begleitpersonen auf die verdiente jährliche  Reise.
Am frühen Samstagmorgen fuhr der Bus in Oberrüti Richtung Lech am Arlberg ab. Dieses Jahr führte die Reise, organisiert von Leo Keiser und Vreni Kreuzer, nach Österreich.

An der „verborgenen“ Raststätte am Walensee  gabs die erste Stärkung in Form von Kaffee und Gipfeli.  Infolge Fehlens anderer gewünschten Getränke blieb es beim Kaffee. Nach der problemlosen Grenzüberschreitung nach Europa erreichten wir Dornbirn. In diesem schmucken Städtchen empfing uns das Rolls Royce Museum. Staunend betrachteten die Besucher diese eindrückliche Sammlung  dieser Luxus Carossen. Die Ältesten Autos datierten  zurück ins frühe 20igst Jahrhundert. Nach einem „Apéro riche“ führte der Weg weiter durch die wunderschöne Landschaft des „Bregenzer Wald“ nach Au, wo im Verwöhnhotel „Schiff“ das Mittagessen eingenommen wurde. Hier kam es zur kulturellen Begegnung zwischen dem Chorleiter von Oberrüti und der Theatergruppe.  Weiter ging’s nach Lech, wo im „Hotel Lech“ die Zimmer bezogen wurden. Es blieb dann genügend Zeit vor dem nächsten Apéro und dem Nachtessen, das Valserdorf Lech zu besuchen und der Hitze mit entsprechenden Getränke Herr zu werden.

Im alten Restaurant „Haus Nr. 8“ warteten zuerst im Garten der Apéro und dann in der guten alten Stube das reiche und sehr schmackhafte Abendessen. Es war wirklich nachhaltig schmackhaft, war es doch reichlich mit Zwiebeln garniert. Ein einheimischer Tanzmusiker heizte die Stimmung an und bald mutierte die Theatergruppe in einen „Gesangverein“. Bekannte und weniger bekannte Lieder, gut und weniger gut gesungen,  erklangen in diesen alten, ehrwürdigen Räumen. Je älter der Abend wurde, umso lauter die Gesänge – aber nicht besser! – und das zeigt, dass in den nächsten Jahren in Oberrüti wohl keine Operette aufgeführt wird.

Der Abend klang dann, in Gruppen oder individuell, im Dorf Lech aus. Es kam zu „interkulturellen“ Begegnungen, wobei festgestellt werden kann, dass die „kulturellen“ Geschmäcker verschieden sind und dass das zu kleineren Konflikte führen kann.
Nach einer mehr oder weniger langen Nacht wurden  die zum Teil noch müden Geister mit einem gediegenen Frühstück geweckt. Es zeigte sich, dass es das eine oder andere Schlüsselproblem gab, diese dank nachbarlicher Hilfe gelöst werden konnten.

Auf ging’s nach dem Frühstück auf eine schöne, nicht allzu strenge Wanderung Richtung Bodenalpe. Hier zeigte sich, dass Theaterleute sehr flexibel sind.  Ein Wanderer bewältigte die Strecke mit zwei verschiedenen Schuhen. Es ist nicht gesichert, ob er das als Test für eine Schuhfirma gemacht hat oder ob eventuelle die etwas zu lange Nacht auf einem Auge blind machte. Auf jeden Fall hat auch er die Wanderung gut überstanden. Etwas durstiger als die Anderen war er, doch sonst blieb er unbeschadet. Ganz kurz kam doch noch Aufregung auf, fehlten doch plötzlich 5 Wanderer. Dank moderner Kommunikation konnten die aber geortet werden und auch sie fanden schlussendlich die „Bodenalpe“ – auch mit lädierten Fersen!  In diesem wunderschönen, gut erhaltenen, alten Valserhaus wurde nochmals mit österreichischen Spezialitäten aufgetrumpft.
Gut genährt gings  auf den Heimweg, wo eine echte Überraschung auf die Teilnehmer wartete.  Rolf und Sarah outeten sich als frisch verheiratet und luden die Theaterfreunde zu einem Drink ein. Dieser wurde dann auch in Sargans nach einem improvisierten „Spalier-stehen“ und passendem Lied eingenommen. Dann gings endgültig zurück nach Oberrüti, wo jeder, um schöne Eindrücke und Momente der Freundschaft reicher, nach Hause ging.

Damit ist „Joghurt für Zwei“ endgültig Vergangenheit und wir freuen uns auf den „Meisterboxer“.

TGO/Beni Kreuzer

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foto grau Meier Dietwil
     
Last Update: 13.02.2018  
Foto Grau