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Vereinsreise vom 23./24. Juni 2007

Einmal mehr fand ein Höhepunkt im Vereinsleben der TGO statt, nämlich die alljährliche zweitägige Reise.

Bei bedecktem Himmel fanden sich am Samstagmorgen alle pünktlich beim Feuerwehrdepot ein, um die Reise Richtung Berner Oberland zu starten. Auf dem Brünig gab es dann den von einigen sehr ersehnte Kaffeehalt und mit einem, zwei, drei Gipfeli stärkten wir uns für das, was noch kommen wird.

Bald darauf ging die Reise dem schönen Brienzersee entlang weiter. In einer kleinen Bucht hielten wir an, es hiess: alles aussteigen. Die Apérozeit beginnt!! Bei schönstem Sonnenschein genossen wir den feinen Wein, welcher Leo offeriert hatte und bewunderten den See, umgeben von einer wundervollen Bergwelt. Nach diesem vergnüglichen Zwischenhalt fuhren wir zu unserem nächsten Ziel: Blausee. Einige kannten dieses schöne Fleckchen Schweizererde, andere waren zum ersten Mal da und waren ob dem kleinen, wunderschönen See und der ganzen Anlage rundum begeistert. Bei einem feinen Mittagessen mit einem guten Glas Wein dazu, liessen wir es uns gut gehen. Nach dem Essen musste natürlich auch noch die Forellenzucht, die sehr schön und Naturnah angelegt ist, bestaunt werden.

 

Endlich hiess es Wanderschuhe schnüren, es geht zu Fuss weiter. (Natürlich freiwillig, es muss bei der TGO niemand laufen, der nicht kann oder nicht will.)

Doch fast alle nahmen den Wanderweg der Kander entlang bis nach Kandersteg unter die Füsse. Da es keine Wirtschaft unterwegs hatte, packte die Reiseleiterin das kühle Bier im Rucksack ein, damit ja niemand auf dem Weg verdurstete. Aber, es waren alle so schnell mit Laufen, dass nur noch die Hintersten in den Genuss dieses Services kamen. Wohlwissend sind diese auch langsam marschiert, sodass das Bier nicht geteilt werden musste.

Endlich in Kandersteg angekommen, hatte es auch wieder Beizen am Weg und da kann man ja nicht einfach vorbeigehen, vor allem, wenn das Hotel ziemlich weit ausserhalb von Kandersteg liegt.

Während die Einen noch gemütlich in einer schönen Gartenwirtschaft sassen, waren alle anderen bereits im Hotel und genossen die erste Vorspeise: feines Trockenfleisch. Endlich hatten dann auch die Letzten den Weg ins Hotel gefunden, wo es noch ein paar Resten vom feinen Trockenfleisch übrig hatte. Es blieb aber gar nicht mehr Zeit, denn schon wurde das Nachtessen serviert. Unsere Serviertochter Susanna gab sich alle Mühe und bediente uns zuvorkommend. Vom Weinkeller allerdings hatte sie nicht so grosse Kenntnisse, sodass sie uns selber kurzerhand den Wein, anstelle von der Karte, direkt im Weinkeller aussuchen liess.

Nach dem Nachtessen zog es die Einten schon bald in die Hotel-Bar, wo Billard gespielt wurde oder das Glück beim Nageln versucht wurde. Die Anderen sassen noch gemütlich bei einem Kaffe avec, einem Appenzeller oder einem Bier. Als Susanna aber auch schon bald Feierabend machen wollte, notabene um 22.30h und mit der Begründung , dass sie für Morgen noch alles herrichten müsse, kam eine grosse Enttäuschung hoch. Nein ins Bett wollte nun wirklich niemand und schon gar nicht um diese Zeit. Also mussten wir unserer Serviertochter helfen. Die einen halfen beim Abwasch, der Präsi übernahm das Staubsaugen und der Rest deckte den Frühstückstisch. Mit dieser beispiellosen Aktion konnte die Sperrstunde im Restaurant verlängert werden. Trotz allem wurde etwas später unerbittlich Feierabend geboten und es blieb auch für die Tüchtigen nur noch der Weg in die Bar. Über die Zeit bis zum endgültigen Feierabend wird aus Personenschutzgründen geschwiegen.

Der Sonntag wurde sehr individuell verbracht. Während die Einen den Kräutergarten der Ricola besuchten und dann später zum Öschinensee kamen, fuhren die Andere mit der nostalgischen Sesselbahn zum Öschinensee und machten sich auf die imposante Rundtour Heuberg – Oberbärgli – Unterbärgli – Öschinensee und wiederum eine andere Gruppe ging zu Fuss bis zum See. Schöne Wanderungen, ein interessanter Skulpturenweg dem See entlang, eine junge Entenfamilie im See, prächtige Berge ringsum, ein super aufgestelltes Personal im Hotel Öschinensee und das schöne Wetter begeisterte einfach alle.

Den Rückweg wurde entweder wieder zu Fuss, mit der Sesselbahn oder gar zum Teil auf dem Kutschenbock begangen.

Schnell noch ein letztes Bier dann ging es endgültig auf den Heinweg, Sicher und ruhig von Markus Albisser von Albisser-Reisen chauffiert, trafen wir müde aber zufrieden wieder in Oberrüti ein. Die Einen kamen gerade noch rechzeitig zum Empfang der Turnerinnen, die vom eidg, Turnfest nach Hause kamen. Während die Anderen sich noch von den Heimkehrstrapazen im Restaurant Rössli erholten.

Ein Dankeschön Allen die dabei waren und ein herzliches Dankeschön der Reiseleiterin Vreni Schwerzmann. Einmal mehr eine gelungene Reise!

   
 
foto grau Meier Dietwil
     
Last Update: 14.10.2018  
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